AufwindPeru
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Haltung und Menschenbild von AufwindPeru

Aufwind legt großen Wert auf Gegenseitigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit. Einseitig gestaltete Entwicklungsanstrengungen vom „reichen Norden in den armen Süden“ lehnen wir ab. Wir legen den Fokus immer auf gegenseitige (reziproke) Lern- und Entwicklungsprozesse. Im fremden Umfeld lernt man viel über sich selbst, über persönliche Grenzen, erhält aber auch ganz neue Erkenntnisse, die man zurück zu Hause wieder bewusstseinserweiternd gut umsetzen kann. Reziprokes Empowerment meint also das voneinander und miteinander lernen und entwickeln. Die Menschen vor Ort sind die ExpertInnen ihrer Lebenswelt. Mehr zu diesem Thema und unserer Haltung kann dir unsere Gründerin Dr. Corinna Pummer-Pilaj erzählen. Sie hat dazu eine Dissertation geschrieben und versucht stets diese Werte und diese Haltung der Gegenseitigkeit (Reziprozität) sowohl im kleinen als auch im großen Rahmen umzusetzen und vorzuleben.

Entwicklungszusammenarbeit: Seit den 90er Jahren wurde der Begriff Entwicklungshilfe zu Entwicklungszusammenarbeit umformuliert, um eine Hierarchie zwischen „Entwicklungsländern“ und „entwickelten Ländern“ zu vermeiden. Aktive Partizipation und geteilte Verantwortung sind wichtige Säulen echter gelebter Zusammenarbeit. Sustainable Development Goals (SDGs): Die SDGs oder nachhaltigen Entwicklungsziele sind eine weltweit gültige Agenda der Vereinten Nationen, in denen 17 globale Ziele mit über 100 Unterzielen für eine bessere und gerechtere Welt beschrieben sind. Alle Nationen werden angehalten sich daran zu orientieren. Nähere Informationen findest du auf diversen Websites der Vereinten Nationen. Die Kernprojekte von Aufwind siedeln sich hauptsächlich im SDG 4 an: Quality Education und dem SDG 17: Partnerships for Goals an. Aber auch das SDG 1: No Poverty sowie das SDG 10: Reduced Inequalities sind bei uns mit im Fokus. Armut: Es gibt vielleicht so viele Arme und so viele Vorstellungen von Armut, wie es Menschen gibt. In einer zunehmend vernetzten Welt und transnational wirkenden Medien werden falsche Maßstäbe für ein gutes Leben herangezogen. Damit verschwimmen die Grenzen eines eindeutigen Armutsbegriffs. Globaler Süden: So wird die Ländergruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer genannt. Die Länder des Globalen Nordens stehen dagegen für die reichen Industrieländer. Der Begriff Nord/Süd wird somit abgelöst von seiner (relativen) geographischen Bedeutung verwendet und versteht sich als neutraler Begriff als Ersatz für die wertende Bezeichnung Entwicklungs- und Schwellenländer. Der Zusatz Global verdeutlicht einerseits diese nicht-geographische Bedeutung und steht neben Begriffen wie Globaler Wandel, Globale Entwicklung, Globalisierung etc. nicht mehr für eine nationalstaatliche, sondern für eine globale Perspektive.