FAQ


ALLGEMEINE FRAGEN VORAB
1                
Wer oder was ist Aufwind?
Bildung schafft Chancen!“ Diesem Leitsatz entsprechend betreibt der Verein Aufwind seit 2008 eine „Bildungs-Brücke zwischen Uhrturm und Machu Picchu“. Der unterstützende Aufwind kam bisher über 1000 peruanischen Kindern und Jugendlichen in fünf verschiedenen Partnerorganisationen (Bildungsstätten) zugute, die dank des ganzheitlichen kosmovisionärischen Schulkonzepts sowie des regelmäßigen Englischunterrichts wesentlich bessere Chancen am regionalen Arbeitsmarkt haben. Wichtig: Die Idee ist nicht einseitige Hilfeleistung, sondern gegenseitiger Austausch und reziprokes Lernen. Das Projekt erfolgt zum einen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Kräften in Peru, zum anderen arbeitet Aufwind auch mit österreichischen Bildungsinstitutionen und Stakeholdern zusammen und schafft Bewusstsein und Begeisterung für fremde Kulturen.

2                
Was bedeutet der Andenkondor als Logo?
Freiheit, Weitblick, Stärke, Mut, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Erfolg – diese Eigenschaften repräsentiert unser Wappentier, der Andenkondor. Zum Abheben benötigt er allerdings etwas Aufwind, genauso wie viele peruanische Kinder – aber auch österreichische VolontärInnen. Unser Bildungsprojekt sorgt durch gezielte Unterstützung und reziprokes Empowerment dafür, dass jungen Menschen in sowohl Peru als auch Österreich einer greifbaren, selbstbestimmten Zukunft entgegenfliegen können.

3                
Was ist ein VolontärInnen-Einsatz bei Aufwind?
Ein VolontärInnen-Einsatz bei Aufwind in Peru ist eine unbezahlte Tätigkeit in einer unserer aktuellen Partnerorganisationen – die Schule Apu Tuspin oder die Schule Simon Bolivar. Aufwind bietet einen Volontariats-Einsatz ab einem Mindestaufenthalt von drei Monaten an. Kürzere Einsätze sind erfahrungsgemäß nicht sinnvoll, da das Einleben vor Ort (Meereshöhe über 3000 Meter, Klima, fremde Gewohnheiten etc.) bereits hinreichend Zeit in Anspruch nimmt. Ein Volontariat bietet die Option, mit Menschen aus Peru in direkten Kontakt zu treten, voneinander zu lernen und eine Chance, einen eigenen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten. Gleichzeitig ist ein Volontariats-Einsatz auch eine Herausforderung, die echtes Engagement und Interesse an entwicklungspolitischen Themen verlangt. Wir lehnen einseitig gestaltete Entwicklungsanstrengungen grundsätzlich ab und stellen die Gegenseitigkeit und eine Partnerschaft auf Augenhöhe in unseren Fokus. Damit verbunden ist also auch immer ein persönlicher Lern- und Entwicklungsprozess, bei dem man andere Denkweisen und andere Zugänge zur Welt kennenlernt. Das eigene Menschen- und Weltbild wird dabei oft neu reflektiert und umgestaltet.

4                
Wie finanziert sich Aufwind in Österreich und in Peru?
Finanziert wird Aufwind hauptsächlich von privaten Spendengeldern. Dazu kommen manchmal Förderungen vom Land Steiermark (FairStyria – Abteilung für Entwicklungszusammenarbeit), Stiftungen, Großspendern sowie Einnahmen von diversen Informations- und Fundraisingveranstaltungen.
Unsere Partnerorganisation in Peru bemüht sich um größtmögliche Nachhaltigkeit und strebt den Ausbau ökonomischer Autonomie an. Zum einen gibt es bereits eine Meerschweinchenzucht (Meerschweinchen ist die Nationalspeise Perus und lässt sich gut am Markt verkaufen) sowie die Erzeugung eigener landwirtschaftlicher Produkte, um finanziell zunehmend auf eigenen Füßen stehen zu können.

5                
Wie unterstützt mich Aufwind und was kann ich geben?
Aufwind begleitet dich nach erfolgreicher Bewerbung durch den Prozess der Vorbereitung, während deines Aufenthalts vor Ort in Peru bis zur Nachbereitung. Im besten Falle möchtest du dich danach darüber hinaus weiter bei Aufwind engagieren und wiederum dein Wissen und deine Erfahrungen mit zukünftigen EZA-InteressentInnen und Freiwilligen teilen bzw. weitergeben. Außerdem gibt es immer etwas zu tun und wir freuen uns über zukünftige MitarbeiterInnen, die Aufwind mit ihrem Know-How auch nach einem Auslandsaufenthalt zur Seite stehen.

FRAGEN ZUR BEWERBUNG UND ZUR AUSWAHL VON VOLONTÄRINNEN
6                
Was sind die Voraussetzungen für einen VolontärInnen-Einsatz bei Aufwind in Peru?
Wenn du dich für ein Volontariat in Peru interessierst, brauchst du ein Mindestalter von 18 Jahren, eine abgeschlossene Schulausbildung oder Lehre, gute Kenntnisse in Englisch und Spanisch, bzw. den Willen und Ehrgeiz Grundkenntnisse von Spanisch vorab zu erlernen und eine entsprechende gesundheitliche Tauglichkeit. Zusätzlich spielen soziale Kompetenz, Empathiefähigkeit, interkulturelle Toleranz, Kreativität, Flexibilität, Interesse an entwicklungspolitischen Themen, Humor und Offenheit gegenüber der peruanischen Kultur eine wesentliche Rolle.
Wir legen auf eine schriftliche Vereinbarung zwischen VolontärIn und dem Verein Aufwind großen Wert. Darin ist alles geregelt, von einer adäquaten Vorbereitung auf das Leben in Peru, einer professionellen und kontinuierlichen Begleitung während deiner gesamten Zeit vor Ort im Projekt, zu einem gut funktionierenden Konfliktmanagement bis hin zu einem Notfallplan für unabsehbare Herausforderungen. Bei der Nachbereitung ist uns wichtig, dass die Lernerfahrungen gemeinsam reflektiert und in einem Abschlussbericht nachweisbar dargestellt werden.

7                
Welche Erwartungen stellt Aufwind an mich als VolontärIn?
Wir erwarten uns einen achtsamen, reflektierten und empathischen Umgang untereinander im Team und vor allem mit all den Menschen und unseren Kooperationspartnern in Peru. Wir wünschen uns darüber hinaus viel Eigeninitiative und eine hohe intrinsische Motivation, um auch schwierigere Phasen gut meistern zu können. Des Weiteren ist uns wichtig, dass du Verantwortung übernehmen kannst und im Grunde selbständig bist.
Damit du dich auf das Abenteuer Peru und einen mehrmonatigen Aufenthalt bestmöglich vorbereiten kannst, ist die Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise mitzubringen. Darüber hinaus solltest du dich darauf einstellen, dass sich die Arbeits- und Lebensbedingungen von deinen Gewohnheiten in Österreich (teilweise stark) unterscheiden können. Offenheit und Respekt für vielleicht befremdliche Situationen oder für eine komplett andere Kultur sind stets gefragt. Ein Volontär-Einsatz ist manchmal ein Sprung ins (gletscher-) kalte Wasser. Dabei ist es wichtig, sich auf neue, befremdliche und manchmal auch irritierende Erfahrungen neugierig einzulassen.
Einen kontinuierlichen Austausch mit dem Team in Österreich setzen wir voraus, ebenso, dass Vereinbarungen wie Wochen- oder Monatsberichte bzw. Unterstützung durch postings deinerseits auf sozialen Medien wie Facebook und der Website zeitnah unaufgefordert erledigt werden.

8                
Worüber sollte ich mir konkret Gedanken machen, bevor ich mich für einen Einsatz in Peru entscheide?
Sobald du mit der Idee liebäugelst ein paar Monate in Peru einen Volontariats-Einsatz zu machen, solltest du gründlich über deine persönliche Motivation nachdenken. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, dient auch nach erfolgreicher schriftlicher Bewerbung unser klärendes Erstgespräch. Wir helfen dir zu reflektieren, was du vor Ort bewirken möchtest? Wie sind deine (Menschen-) Bilder und was ist deine Haltung im Zusammenhang mit Entwicklungszusammenarbeit? Welches Vorverständnis hast du? Was denkst und weißt du über globale Zusammenhänge und Verstrickungen? Wie möchtest du dich einbringen? Was sind deine Fähigkeiten und Kompetenzen? Welche Erwartungen hast du? Worin liegen deine Stärken? Wenn du dich für ein Auslands-Volontariat bei Aufwind interessierst ist es nützlich, wenn du dir einen Überblick über bestehende bisherige Errungenschaften und Tätigkeiten des Vereins verschaffst. Informationen dazu findest du auf unserer Website, auf unserer Facebook-Seite oder im Direktgespräch mit aktuell bzw. ehemalig mitarbeitenden Personen des Vereins. Vielleicht hast du auch schon eine Informations- oder Fundraising-Veranstaltung von uns besucht oder hast mit Aufwind-RückkehrerInnen gesprochen.

9                
Wie läuft die BewerberInnen-Auswahl ab?
Es gibt bei uns einen standardisierten Ablauf von der schriftlichen Bewerbung, über die Einladung zum Erstgespräch zum positiven Feedback des Projektpartners in Peru und der Entsendungsentscheidung sowie gezielten Vorbereitungstreffen und einer erwünschten Teilnahme bei den monatlichen Teamsitzungen. So kannst du rechtzeitig vor deiner Abreise unsere Arbeitsweise, unsere Haltung zum Thema Entwicklungszusammenarbeit sowie die zentralen Personen des Vereins gut kennenlernen und etwaige Fragen pro-aktiv klären.

10            
Kann ich das Mini-Projekt, das ich im Rahmen von Aufwind machen möchte, selbst auswählen?
Ist deine Bewerbung erfolgreich und sind die ersten vorhin genannten Schritte positiv erledigt, erfolgen das Vorbereitungstreffen und damit auch die Auswahl eines passenden Projektes in der Regel gemeinsam. Wir legen großen Wert darauf, dass sich jede/r mit ihren/seinen Stärken, Ideen, Talenten, Hobbies und Ressourcen weitgehend selbstbestimmt bei Aufwind einbringen kann. In Absprache mit der Partnerorganisation werden deine genauen Tätigkeitsbereiche sowie deine Ideen und ihre Sinnhaftigkeit für die Menschen vor Ort vorbesprochen. Selbstverständlich bleibt immer Raum für spontan gute Einfälle.

11            
Gibt es eine Einsatzmöglichkeit mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung?
Aufwind versteht sich als inklusiver Verein. Grundsätzlich können also auch Menschen mit einer Beeinträchtigung bei Aufwind (vor allem in Österreich) mitmachen. Da das Niveau der Lebens- und Arbeitsbedingungen (z.B. Barrierefreiheit) wie auch die medizinische Versorgung in Peru mitunter kritischer sein kann, ist ein Volontariat im Land vielleicht nicht immer möglich. Diese Frage muss im Vorgespräch mit den zuständigen KoordinatorInnen individuell geklärt werden.

FRAGEN ZUR HALTUNG UND ZUM MENSCHENBILD VON AUFWIND

12            
Was heißt reziprokes Empowerment?
Aufwind legt großen Wert auf Gegenseitigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit. Einseitig gestaltete Entwicklungsanstrengungen vom „reichen Norden in den armen Süden“ lehnen wir ab. Wir legen den Fokus immer auf gegenseitige (reziproke) Lern- und Entwicklungsprozesse. Im fremden Umfeld lernt man viel über sich selbst, über persönliche Grenzen, erhält aber auch ganz neue Erkenntnisse, die man zurück zu Hause wieder bewusstseinserweiternd gut umsetzen kann.
Reziprokes Empowerment meint also das voneinander und miteinander lernen und entwickeln. Die Menschen vor Ort sind die ExpertInnen ihrer Lebenswelt. Mehr zu diesem Thema und unserer Haltung kann dir unsere Gründerin Dr. Corinna Pummer-Pilaj erzählen. Sie hat dazu eine Dissertation geschrieben und versucht stets diese Werte und diese Haltung der Gegenseitigkeit (Reziprozität) sowohl im kleinen als auch im großen Rahmen umzusetzen und vorzuleben.

Dissertation PUMMER-PILAJ Reziprokes Empowerment in der Entwicklungszusammenarbeit. Gegenseitige Bildungsprozesse im Spannungsfeld zwischen Vereinnahmung und Befreiung.

13            
Zentrale Begriffe rund um das Thema Entwicklungszusammenarbeit?
Entwicklungszusammenarbeit: Seit den 90er Jahren wurde der Begriff Entwicklungshilfe zu Entwicklungszusammenarbeit umformuliert, um eine Hierarchie zwischen „Entwicklungsländern“ und „entwickelten Ländern“ zu vermeiden. Aktive Partizipation und geteilte Verantwortung sind wichtige Säulen echter gelebter Zusammenarbeit.
Sustainable Development Goals (SDGs): Die SDGs oder nachhaltigen Entwicklungsziele sind eine weltweit gültige Agenda der Vereinten Nationen, in denen 17 globale Ziele mit über 100 Unterzielen für eine bessere und gerechtere Welt beschrieben sind. Alle Nationen werden angehalten sich daran zu orientieren. Nähere Informationen findest du auf diversen Websiten der Vereinten Nationen. (https://sustainabledevelopment.un.org/?menu=1300 )
Die Kernprojekte von Aufwind siedeln sich hauptsächlich im SDG 4 an: Quality Education und dem SDG 17: Partnerships for Goals an. Aber auch das SDG 1: No Poverty sowie das SDG 10: Reduced Inequalities sind bei uns mit im Fokus.
Armut: Es gibt vielleicht so viele Arme und so viele Vorstellungen von Armut, wie es Menschen gibt. In einer zunehmend vernetzten Welt und transnational wirkenden Medien werden falsche Maßstäbe für ein gutes Leben herangezogen. Damit verschwimmen die Grenzen eines eindeutigen Armutsbegriffs.
Globaler Süden: So wird die Ländergruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer genannt. Die Länder des Globalen Nordens stehen dagegen für die reichen Industrieländer. Der Begriff Nord/Süd wird somit abgelöst von seiner (relativen) geographischen Bedeutung verwendet und versteht sich als neutraler Begriff als Ersatz für die wertende Bezeichnung Entwicklungs- und Schwellenländer. Der Zusatz Global verdeutlicht einerseits diese nicht-geographische Bedeutung und steht neben Begriffen wie Globaler Wandel, Globale Entwicklung, Globalisierung etc. nicht mehr für eine nationalstaatliche, sondern für eine globale Perspektive.

FRAGEN ZUR FINANZIERUNG UND FÖRDERUNG
14            
Welche Kosten fallen für mich bei einem Volontariats-Einsatz mit Aufwind an?
Vor deiner Reise fallen diverse Kosten an für Flüge und Impfungen, die du selbst decken musst. Während deines Aufenthalts teilen sich anfallende Kosten in folgende Bereiche: Ein Teil der Unterkunft wird von Aufwind Peru finanziert, den anderen Teil, in etwa 200 Sol im Monat wirst du übernehmen. Zusätzlich dazu musst du etwa 45 Sol pro Monat hinzurechnen für anfallende Gaskosten für Warmwasser und Kochen. Für den Schulweg solltest du 5 Sol pro Tag, an dem du in der Schule arbeitest, einrechnen – monatlich kommst du da in etwa auf 80-100 Sol (in Euro sind das je nach Wehchselkursstatus ca. 30-50 €). Sonstige Ausgaben, die anfallen können, betreffen Wäschewaschen, Lebensmitteleinkäufe, Treks und Wanderungen sowie Freizeitaktivitäten. Hier einen Richtwert zu nennen ist schwer, da es ganz auf dich und deinen Lebensstil ankommt.

15            
Welche möglichen Förderungen gibt es?
Das Land Steiermark (FairStyria) fördert Auslandseinsätze. Da kann man rechtzeitig vor Antritt des Volontariats einen Antrag stellen. Nähere Informationen unter: http://www.fairstyria.at/cms/beitrag/12711463/134442115
Universität Graz: Im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten, kann man im Büro für internationale Beziehungen ein Kurzzeitstipendium für einen Forschungsaufenthalt stellen (interessant für jene, die in diese Richtung ihre Abschlussarbeit schreiben wollen)


FRAGEN ZUR VORBEREITUNG AUF DEN EINSATZ IN PERU

16            
Wie bereite ich mich auf einen Freiwilligeneinsatz in Peru vor?
Bevor du nach Peru aufbrichst solltest du dich mit organisatorischen Dingen, sowie mit entwicklungspolitischen und interkulturellen Themen auseinandersetzen, dich mit Peru und den dortigen Lebens– und Arbeitsbedingungen beschäftigen und – wenn nötig – deine Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch vertiefen. Spezielle Vorbereitungs-Workshops von Aufwind und das Handbuch für VolontärInnen werden dir diesbezüglich behilflich sein.

17            
Wer unterstützt mich bei der Vorbereitung?
Bei der Vorbereitung unterstützt dich das gesamte Team von Aufwind, insbesondere unsere Koordinatorinnen für das Volontariats-Programm. Sie bieten auch Seminare oder Einzelgespräche zur Vorbereitung an. Gegebenenfalls ist auch ein Gespräch mit der Gründerin Dr. Corinna Pummer-Pilaj spannend, die dir die Gründungsphilosophie sowie wichtige Meilensteine der letzten Jahre näher bringen wird.

FRAGEN ZUM EINSATZ VOR ORT

18            
Wie erfolgt die Betreuung während meines Einsatzes?
Um deine Einarbeitung, Beschäftigung und Betreuung in Peru kümmert sich zum einen die lokale Partnerorganisation, im aktuellen Fall die Schule Apu Tuspin. Zum anderen steht auch das gesamte Team Aufwind in Österreich während dieser Zeit im Fall von Schwierigkeiten, Notfällen oder für Beratungen als AnsprechpartnerIn zur Verfügung. Bewährt hat sich bisher ein Buddy-System. Der dir zugeteilte österreichische Buddy wird per WhatsApp, Skype, Mail und/oder Telefon jederzeit für dich verfügbar sein und gegebenenfalls Informationen oder zu besprechende Aspekte an das Team weiterleiten. Die Details dazu vereinbarst du vor deinem Einsatz auch mit den zuständigen KoordinatorInnen. Regelmäßiger Kontakt via Skype oder E-Mail ist uns ein großes Anliegen, damit wir hier in Österreich immer am Laufenden bleiben und rechtzeitig intervenieren können, falls sich Probleme abzeichnen sollten.

19            
Wie sieht es mit der Sicherheit in Peru aus?
Grundsätzlich gilt die Region, in der unser Projekt läuft, als sicher – und ist keine akute Krisenregion. Bitte behalte jedoch im Hinterkopf, dass die Sicherheitsstandards dennoch niedriger sein können als in Österreich. Die lokale Partnerorganisation – Apu Tuspin – vor Ort weiß am besten über die aktuelle Sicherheitslage Bescheid. Die Direktorin und die LehrerInnen werden dir dementsprechend Handlungsanweisungen geben, die du beachten solltest. Allgemeine Hinweise und Erfahrungen zu diesem Thema findest du auch im VolontärInnen-Handbuch.

20            
Was passiert im Falle einer Krankheit oder eines Abbruchs?
Bei einem vorzeitigen Abbruch gelten die Vereinbarungen des Vertrags zwischen Freiwilligen und Aufwind. Im Normalfall sollte es keine großen Probleme bereiten ein Volontariat – gut begründet – vorzeitig abzubrechen.

21            
Wird die Unterkunft in Peru zur Verfügung gestellt?
Wir bieten Kontakte zu drei verschiedenen Unterkunftmöglichkeiten an, mit denen sich die Zusammenarbeit in den letzten Jahren bewährt hat. Gerne sind wir auch bei der Suche nach anderen Optionen behilflich. Die Partnerschule Apu Tuspin selbst bietet auch Schlafmöglichkeiten an. Aufwind übernimmt dabei den Großteil der Kosten. Genaue Angaben dazu erhältst du im VolontärInnen-Handbuch.


FRAGEN ZUR NACHBEREITUNG DES VOLONTARIATS IN PERU

22            
Was wird von mir nach dem Einsatz erwartet?
Nach deinem Einsatz ist es hilfreich, deine Erfahrungen in einem persönlichen Reflexions– und Evaluierungsgespräch zu dokumentieren. Im Anschluss wollen wir auch gemeinsam mit dem österreichischen Team in einem Teammeeting reflektieren was gut gelaufen ist und wo aus deiner Sicht Verbesserungsbedarf besteht. Außerdem hat Aufwind die Auflage, dass du dann auch zumindest ein kleineres Info-Event selbst organisierst, um als MultiplikatorIn andere EZA-Interessierte auf das Entwicklungsprojekt Aufwind, sowie auf deine gemachten Erfahrungen aufmerksam zu machen. Mit der Planung und Durchführung einer solchen Veranstaltung unterstützt dich das gesamte Team von Aufwind in Österreich selbstverständlich mit seinem Erfahrungsschatz. So ein Mini-Event kann beispielsweise eine Vernissage mit selbst geknipsten Fotos, eine Lesung von Tagebuchauszügen oder passenden Texten, eine Foto Show, eine peruanische Kochveranstaltung, ein Tanzworkshop oder sonst was Kreatives sein. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

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